Zum Gesamtwerk der Künstlerin
„Die Künstlerin hat die Idee verinnerlicht, dem Betrachter nicht vorzugeben, was er zu sehen hat, vielmehr ihn auf sich selbst zurück zu führen, um sich aus dem Raum der Verpflichtungen zur Rationalität zu entfernen. Die Kompositionen können von allen Seiten betrachtet werden, da die Bildgliederung ein organisches Ganzes bildet. Das Auge beginnt sich auf die sich gegenseitig aufladenden Farbfelder zu konzentrieren. Farbe, Licht und Schwingung sind die wesentlichen Elemente in der Malerei von Manuela Mordhorst. Ihre Bilder sind keine Landschaften im klassischen Sinne, weder mit einer lesbaren Perspektive oder eindeutig gesetzten Gegenständen, vielmehr können sie als mikro- oder makroskopische Ausschnitte gelesen werden.“
Zur Ausstellung Heimathaus Jesteburg
„…Die Bilder der Künstlerin Manuela Mordhorst erzählen eine Menge. Über das Zusammenspiel der Elemente, über den Ursprung der Natur, über den Umgang mit der Umwelt. All das geschieht allein mit Farben und freien Formen. Dieses radikale Wandeln zwischen Abstraktion und Assoziation zieht unmittelbar in den Bann. …“
Zur Ausstellung im Rudolf Steiner Haus Hamburg
„…Manuela Mordhorst nennt ihre Malerei ‚abstrakte intuitive Malerei‘ und damit deutet sich bereits die enge Verknüpfung mit den am Schaffensprozess beteiligten Primärvorgängen ab. Denn unter Intuition verstehen wir die überwiegend durch unbewusste Wahrnehmungsprozesse gesteuerte Fähigkeit Einsichten in Eigenschaften, Emotionen, unbewusste Motive, Gesetzmäßigkeiten und Sachverhalte unmittelbar, meistens blitzschnell ohne den diskursiven Gebrauch des Verstandes zu erlangen. Ich möchte sagen, dass Manuela Mordhorst Intuition in einem sehr hohen Maße besitzt und sich diese Begabung in der geheimnisvollen Vielschichtigkeit ihrer Bilder spiegelt, bzw. diese hervorbringt. …“
Zur Ausstellung in der Galerie Otterndorf
„…In ihren Werken nutzt sie intuitiv die notwendigen Elemente um die Identität, das Dasein des Eindrucks und des inneren Bildes zu manifestieren, ihre Wahrnehmungen zu transformieren und bildlich festzuhalten. Der Essentialismus im Werk von Manuela Mordhorst gleicht einer philosophischen und spirituellen Auffassung. …“
Zur Ausstellung im Rathaus Barnstorf
„Die Intuition führt beim Malprozess Regie. Kein im Vorfeld geplantes, durchdachtes Bild ist das Ziel der Künstlerin, sondern das sich Einlassen auf die inneren Strömungen und das Zulassen von etwas ganz eigenem, unvorhersehbarem bestimmt den Gestaltungsprozess. Aus diesem Grund ist es auch nicht ausreichend, diese Malerei in die Kategorie Informelle Malerei einzufügen. Eine gewisse Verwandtschaft liegt aber vor, denn der Arbeitsprozess unterliegt auch hier keinen starren Regeln, er folgt auch, wie im Surrealismus, Prozessen des Unterbewussten.“